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2014-01-26

Eingepflanzt ins Herz ...

Thukydides-Übersetzung Deckblatt von Wolf SchmidtZum 100. Geburtstag von Wolf Schmidt erschien in der Publikation „Forum Schule“, Nr. 60 (2013)* ein bemerkenswerter Beitrag von Dr. Irene Polke, Vorstandsmitglied im Hessischen Altphilologenverband. Unter der Rubrik EINGEPFLANZT INS HERZ DER MENSCHEN befasste sie sich mit einer ansonsten wenig beachteten Seite Babba Hesselbachs – der humanistischen Bildung. Die schwingt in den Hesselbachs mitunter mit, manchmal auch etwas überdeutlich, wenn zum Beispiel Peter ein lateinisches Zitat beginnt – und Babba es unwirsch zu Ende führt** (während Mamma überhaupt nichts begreift – was gewollt war).

Dr. Irene Polke nahm sich diese humanistische Grundbildung nun aus der Sicht der wirklichen Insider vor – der der Altphilologen: „Wer in der Schule noch Altgriechisch gelernt hat“, so leitet sie ihren Aufsatz – auch mit einem Zitat - ein, „wird sich mit einem gewissen Grauen an Thukydides erinnern, diesen Vater aller syntaktischen Verzwicktheit und dunklen Abstraktion.“

Thukydides, Athener, Geschichtsschreiber der Antike. Laut Polke war er dafür bekannt, „dass er den Kriegstreibern seiner Zeit die Maske der Tugend vom Gesicht riss und darunter die nackte Machtbesessenheit zum Vorschein brachte.“

Das Zumvorscheinbringen von Untugenden hat im Schmidtschen Gesamtwerk seinen immer wiederkehrenden festen Platz und dürfte ihn schon in seiner Jugend beschäftigt haben. Deshalb ist es sicherlich kein Zufall, dass mein Vater Thukydides auswählte, als er seine altgriechischen Kenntnisse in der Schule in Form einer Übersetzung*** unter Beweis zu stellen hatte.

Diesen Umstand nun herauszustellen - und damit eine der vielen Facetten von Wolf Schmidt – hat Dr. Irene Polke in dankenswerter Weise als eines der schönsten Geburtstagsgeschenke an ihn vorgelegt.

Michael Schmidt

* Polke, Irene: “Eingepflanzt ins Herz der Menschen.” Zum 100. Geburtstag von Wolf Schmidt (19.2.1913 – 17.1.1977). In: Forum Schule 60,1–3 (2013) S.36–40.

** Hesselbachfolge 20 (Das Gewitter) Vater: „Ihr seid wohl verrückt! Ich soll ein Loch mit einer Stecknadel zugesteckt hawwe...? [...] Mich störnse net, im Gegenteil, die könne drinbleiwe, als Monument!“ Peter: „Exegi monumentum...“ Vater: „...aere perennius, sehr richtig.“ Zitat aus Horaz, Carmina 3,30,1 „Ein Denkmal habe ich mir gesetzt, dauernder als Erz.“

*** Thukydides: Logos Epitaphios (Hist. 2,34–46). Neu übertr. von Wolfgang Schmidt (Maschinenschrift, 1930). Hrsg. von Irene Polke. In: Forum Schule 60,1–3 (2013) S.40–46.


Dr. Irene Polke

EINGEPFLANZT INS HERZ DER MENSCHEN

Zum 100. Geburtstag von Wolf Schmidt (1913 – 1977)


„Wer in der Schule noch Altgriechisch gelernt hat, wird sich mit einem gewissen Grauen an Thukydides erinnern, diesen Vater aller syntaktischen Verzwicktheit und dunklen Abstraktion.“ So Jens Jessen 2002 in der Literaturbeilage der Zeit. Ähnlich im New York Review of Books 2010 Mary Beard: „Thucydides wrote his History of the Peloponnesian War in almost impossibly difficult Greek [... ;] his History is sometimes made almost incomprehensible by neologisms, awkward abstractions, and linguistic idiosyncrasies of all kinds.“ Mit dieser Einschätzung stehen Jessen und Beard nicht alleine – sie stehen in einer langen Tradition: Schon Dionysios von Halikarnass, der im 1. Jh. v. Chr. eine ganze Abhandlung Über den Charakter des Thukydides verfasste, „complained – with ample supporting quotations – of the ‚forced expressions‘, ‚non sequiturs‘, ‚artificialities‘, and ‚riddling obscurity‘“ des berühmten Historikers. „‚If people actually spoke like this‘, he wrote, ‚not even their mothers or their fathers would be able to tolerate the unpleasantness of it, in fact they would need translators, as if they were listening to a foreign language.‘“

Berühmt ist Thukydides, der Athener, der den Peloponnesischen Krieg als Notwehr Spartas gegen den Machtanspruch und Machtzuwachs Athens verstand, vor allem dafür, dass er den Kriegstreibern seiner Zeit die Maske der Tugend vom Gesicht riss und darunter die nackte Machtbesessenheit zum Vorschein brachte. Dieser schonungs- und illusionslose, geradezu medizinische Blick auf die menschliche Natur lässt sein Werk auch wirklich das sein, was es sein will: ein „Besitz für immer.“

So lesenswert dieses Werk also nach wie vor, und vielleicht sogar mehr denn je, wäre – von heutigen Schülerinnen und Schülern, unter heutigen Lernbedingungen, kann es aufgrund seiner Sprachgestalt fast nicht mehr gelesen werden. Umso mehr frappiert die Leistung eines Schülers von 1930: Wolf Schmidt, Oberprimaner an der Augustinerschule Friedberg und als Sohn des dortigen Musik-, Latein- und Griechischlehrers Prof. Dr. Karl Schmidt auch selbst musikalisch und sprachlich begabt, hat in jenem Jahr den Logos Epitaphios des Thukydides im Umfang von acht ‚Oxford-Seiten‘ vollständig ins Deutsche übertragen.

Das Ergebnis hat er mit einer klapprigen alten Schreibmaschine ohne die heute selbstverständlichen Korrekturmöglichkeiten sauber abgetippt, handschriftlich betitelt und eigenhändig zu einer Art Broschüre gebunden – welche Bedeutung muss der Text für ihn gehabt haben! Und was gibt wiederum dies zu denken: dass sich zwei Jahre vor der Machtergreifung Hitlers und acht Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs ein deutscher Abiturient mit der Grabrede, die Perikles auf die Gefallenen des Peloponnesischen Krieges gehalten haben soll, so ausdauernd und so eingehend befasste …

Sicher könnte, wer nun dringend seinen Rotstift nutzen wollte, auch in dieser Arbeit Anlass dazu finden. Doch erwiese er damit sich selbst als klug? Angesichts der eingangs beschriebenen Eigenart des Thukydideischen Stils wäre eine Übersetzung, die sich sklavisch genau an die Ursprungssprache hielte, doch schlimmstenfalls eine unlesbare, unbrauchbare und in diesem Sinne schlechte Übersetzung. Umgekehrt gilt nach Mary Beard: „[T]he ‚good‘ translations of his History (those that are fluent and easy to read) give a very bad idea of the linguistic character of the original Greek. The ‚better‘ they are, the less likely they are to recollect the flavour of what Thucydides wrote.“

Dies bedenkend, sollte auch der Beckmesser seinen Rotstift schnellstens wieder wegstecken und sich lieber an seiner Muttersprache erfreuen, d.h. daran, mit welcher Stilsicherheit und Eleganz, welchem Gespür für Rhythmus und Melodie hier ein erst 17jähriger Schüler vertracktes Griechisch in schönes Deutsch „übertragen“ hat.

Wolf mit 17

Dafür nur ein einziges Beispiel – unter vielen. Thukydides schreibt: „Διαφέρομεν δὲ καὶ ταῖς τῶν πολεμικῶν μελέταις τῶν ἐναντίων τοῖσδε. τήν τε γὰρ πόλιν κοινὴν παρέχομεν, καὶ οὐκ ἔστιν ὅτε ξενηλασίαις ἀπείργομέν τινα ἢ μαθήματος ἢ θεάματος, ὃ μὴ κρυφθὲν ἄν τις τῶν πολεμίων ἰδὼν ὠφεληθείη, πιστεύοντες οὐ ταῖς παρασκευαῖς τὸ πλέον καὶ ἀπάταις ἢ τῷ ἀφ’ ἡμῶν αὐτῶν ἐς τὰ ἔργα εὐψύχῳ· καὶ ἐν ταῖς παιδείαις οὐ μὲν ἐπιπόνῳ ἀσκήσει εὐθὺς νέοι ὄντες τὸ ἀνδρεῖον μετέρχονται, ἡμεῖς δὲ ἀνειμένως διαιτώμενοι οὐδὲν ἧσσον ἐπὶ τοὺς ἰσοπαλεῖς κινδύνους χωροῦμεν.“

Daraus wird bei Georg Peter Landmann: „Anders als unsere Gegner sorgen wir auch in Kriegssachen. Unsere Stadt verwehren wir keinem, und durch keine Fremdenvertreibungen missgönnen wir jemandem eine Kenntnis oder einen Anblick, dessen unversteckte Schau einem Feind vielleicht nützen könnte; denn wir trauen weniger auf die Zurüstungen und Täuschungen als auf unseren eigenen, tatenfrohen Mut. Und in der Erziehung bemühen sich die anderen mit angestrengter Übung als Kinder schon um Mannheit, wir aber mit unserer ungebundenen Lebensweise wagen uns trotz allem in ebenbürtige Gefahren.“

Bei Wolf Schmidt heißt es dagegen: „Ferner unterscheiden wir uns auch in der Auffassung des Krieges von unseren Gegnern. Wir lassen die Stadt für jedermann geöffnet und haben keine strenge Fremdenpolizei, die eifrig hinter allem schnüffelt und sorgt, dass niemand etwas höre oder schaue, was dem Feind zu wissen nützlich wäre. Unsere Stärken sind nämlich nicht umfangreiche Vorbereitungen und Kriegslisten, sondern persönlicher Mut und Tapferkeit. Sie wollen durch wüste Abhärtung aus Kindern Männer machen. Wir leben ruhig dahin, doch wenn es gilt, Gefahren zu bestehen, sind wir an Kühnheit jenen ebenbürtig.“

Wirkt die Schülerübersetzung von 1930 nicht sogar frischer als die Expertenübersetzung von 1976?

Ein solches exemplum virtutis verdient eine Veröffentlichung in der Zeitschrift des Hessischen Altphilologenverbandes natürlich erstens als es selbst. Es verdient sie aber zweitens auch als unbekanntes Frühwerk von Wolf Schmidt. Denn Wolf Schmidt ist hier in Hessen ja nicht irgendwer.

Er ist der Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller eines 'Straßenfegers' der 60er Jahre, den noch heute jeder wahre Hesse kennt: der Hesselbachs. Insgesamt 51 Folgen dieser Alltagschronik einer kleinen Verlagsdruckerei irgendwo im Hessischen wurden zwischen 1960 und 1967 vom HR produziert, mit Höhepunkten wie Die Hochzeit, Die Erbschaft, Das Gewitter, Das Dreckrändche, Der röhrende Hirsch und Simulanten.

Grandiose Darstellerinnen wie Liesel Christ, Lia Wöhr, Sophie Cossaeus und Gudrun Gewecke sorgten durch ihre umwerfend komischen und erschreckend authentischen Charakterzeichnungen für Einschaltquoten von bis zu 94 % (!). Kultstatus aber erlangte die Serie erst durch den unerschöpflichen Ideenreichtum, funkelnden Geist und sprühenden Witz, durch das schäumende Temperament, durch die virtuose Sprachbeherrschung, genaue Menschenkenntnis und tiefe Weisheit ihres Erfinders: Wolf Schmidt war „Babba Hesselbach“ – und er ist in dieser Rolle unsterblich geworden.

Ein Grabmal hat Wolf Schmidt für sich nicht haben wollen.

Was er in der Jugend bei Thukydides gelesen hatte, blieb ihm im Alter auch durch den Schleier der Alzheimer-Krankheit hindurch erkennbar und wichtig – die Worte aus der Gefallenenrede, die er selber so übersetzt hatte: „Das prächtigste Grabmal haben sie sich selbst errichtet, herrlicher als dieses hier, das nur ihre sterblichen Reste birgt: Wenn man bei Menschen je von Tapferkeit und Tugend redet, so wird man ihrer immerdar gedenken und ihren Ruhm erneun. Das ist ihr Grabmal! Bedeutenden Männern ist die ganze Erde letzte Ruhestätte. Ihr Ruf reicht weiter als die Inschrift auf dem Grab im Vaterlande, lebt ungeschrieben fort in nahen und in fernen Ländern, eingepflanzt ins Herz der Menschen.“

Irene Polke

Thukydides PDFDen vorstehenden Text (bebildert und mit Quellenangaben, sowie der kompletten Übersetzung) können Sie als PDF hier herunterladen (ca. 1 MB).

2013-06-30

Die Familie Hesselbach im Radio

Für die meisten sind die Hesselbachs heute eine Nostalgie-Serie im Fernsehen. Ein hessischer Kult in Schwarzweiß - Sechzigerjahre - Wirtschaftswunder. Doch die Originalfamilie war ein Straßenfeger im Radio - in der kargen Nachkriegszeit und den Fünfzigerjahren - mit einer entsprechenden Werteskala. Es herrschte eine völlig andere Atmosphäre (sowohl im technischen als auch im gesellschaftlichen Sinn) und deshalb sind eigentlich die Hörfunk- und die Fernsehfamilie ganz unterschiedliche Familien. Radioapparat der 1950er JahreFür den Autor Wolf Schmidt bot die Fernsehreihe zwar die Möglichkeit, bereits umgesetzte Stoffe neu - und pointierter - zu realisieren, was in vielen Fällen sehr gut funktionierte. Unter den Hesselbach-Kennern gibt es jedoch auch solche, die der Radioserie den Vorzug geben.

Es sind nicht mehr alle Radiofolgen vorhanden, und die verbleibenden wurden - im Gegensatz zur Fernsehreihe - im hr praktisch nicht mehr wiederholt. Es ist also recht wenig bekannt über die Radio-Hesselbachs. Umso erfreulicher, dass Sabine Hock sich mit diesen "vergessenen" Hesselbachs befasst hat und dabei so einige Besonderheiten herausbekam.

Michael

Übersicht


Familie Hesselbach im Hörfunk


Die Radiofamilie Hesselbach

von Sabine Hock


Am 17. September 1949 stellte sich die Familie Hesselbach vor: „Hesselbachs ihrn Hausschlüssel“ hieß die allererste Folge der Serie, die an jenem Samstagnachmittag im Radioprogramm des Hessischen Rundfunks lief. Die Sendung war eine Live-Aufzeichnung von einem der beliebten „Bunten Nachmittage im Funk“, bei dem sich die Urfamilie vor Publikum am Mittagstisch versammelt und ihre erste Episode aus dem Alltagsleben gespielt hatte. Bei diesem „Probelauf“ sollte getestet werden, wie die Hesselbachs bei den Hörern ankommen würden. Noch war die Stammfamilie nicht gefunden. Die Herren Hesselbach standen zwar von Anfang an fest. Wolf Schmidt, der Autor und geistige Vater der Hesselbachs, spielte die Rolle des leiblichen Babbas selbst. Dieser Karl Hesselbach, „Prokurist einer angesehenen Firma“, wie er bei jeder passenden und auch nicht passenden Gelegenheit betont, ist unbestritten das Oberhaupt der Familie. Den 17-jährigen Sohn Willi sprach von Anfang an der junge Schauspieler Joost-Jürgen Siedhoff. Aber bei den Frauen der Familie, vor allem im Falle der 20-jährigen Tochter, gab es offenbar Besetzungsschwierigkeiten. Zunächst übernahm daher Anny Hannewald, eine beliebte Volksschauspielerin von den Städtischen Bühnen in Frankfurt, den Part der Mamma, obwohl sie mit 67 Jahren eigentlich zu alt dafür war. Auch die 38-jährige Lia Wöhr als Tochter Anneliese war in der ersten Folge ganz und gar nicht alters- und typgerecht besetzt.

Lia Wöhr

Die Probesendung ging nichtsdestotrotz erfolgreich über die Bühne und den Sender. Die Hesselbachs wurden in Serie produziert, ab der zweiten Folge im Studio und in der perfekten Besetzung: Nachdem für die Tochter Sofie Engelke gefunden war, avancierte Lia Wöhr zur Mamma „Marieche“ Hesselbach, zum Urbild der hessischen Mutter in den Medien, das sie übrigens deutlich anders anlegt als später Liesel Christ in der Fernsehfassung. Die Radio-Mamma ist eine Frau, die durchaus in der Lage ist, ihren Mann zu stehen – was sie in den Kriegsjahren, als ihr Karl an der Front stand und sie sich und ihre Kinder allein durchbringen musste, bewiesen hat. Geblieben ist ihr eine gewisse Couragiertheit, die sie auch in den andauernden Streitigkeiten mit ihrem Mann an den Tag legt. Letztlich geht aus diesen Wortgefechten zwar meist der Babba als Sieger hervor. Wenn sich Mamma jedoch gar nicht mit den Gegebenheiten abfinden kann, hat auch sie ihre Mittel und Wege, um ihren Willen durchzusetzen: Sie bekommt in solchen Fällen einfach einen Herzanfall. Der Schlachtruf „Kall, mei Drobbe!“, der heute im Hessischen sogar redensartlich geworden ist, dürfte somit von Lia Wöhr als Radio-Mamma Hesselbach kreiert worden sein. Liesel Christ, der Fernseh-Mamma, der diese Worte gern unterstellt werden, hat sie in der Serie nie gesagt.

Hessische Identität

Auf die Idee des Autors Wolf Schmidt für eine Familienserie im Radio hatte der Frankfurter Sender zunächst zumindest skeptisch, wenn nicht gar ablehnend reagiert. Schmidt hatte seine Serie daher zuerst (ab 1948) als „Die Familie Staudenmaier“ bei Radio Stuttgart angebracht. Dass die Familie Hesselbach beim neu konstituierten Hessischen Rundfunk (hr) fast ein Jahr später doch in Serie gehen durfte, lag an dem identitätsstiftenden Auftrag des jungen Senders. Der Frankfurter Sender, als „Südwestdeutscher Rundfunk“ 1924 gegründet, hatte seinen Sendebetrieb bald nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, noch im Sommer 1945, als „Radio Frankfurt“ unter alliierter Kontrolle wiederaufnehmen können (siehe hierzu auch Grußwort des hr-Intendanten). Aus „Radio Frankfurt“ war dann der Hessische Rundfunk hervorgegangen, der am 2. Oktober 1948 als öffentlich-rechtliche Sendeanstalt errichtet und am 28. Januar 1949 aus der alliierten Kontrolle entlassen wurde.

Das Sendegebiet entsprach dem Territorium des – erst durch die amerikanische Besatzungsmacht geschaffenen – Bundeslands Hessen, und der hr sollte dazu beitragen, dass sich bei den Hörern dieses Gebiets ein hessisches Bewusstsein entwickelte. In diesem Sinne sollten auch die Hesselbachs wirken, die nicht nur eine Alltagschronik einer typischen hessischen Familie lieferten, sondern auch „hessisch“ sprachen. Durch die Sendeform der Serie wurde zugleich eine Bindung der Hörer an den Sender und somit indirekt auch an ihr Bundesland erreicht. Dass die Hesselbachs ihre Heimat Frankfurt nicht verleugnen konnten und eher in einer südhessischen Regionalsprache „babbelten“, erschwerte allerdings die Identifikation für die nordhessischen Hörer. Immerhin stießen Mamma und Babba ganz am Ende ihres Medienlebens 1967 bis ins oberhessische Schlitz vor, aber bis Kassel kamen sie nicht. An der verzögerten Integration Nordhessens dürften also die Hesselbachs nicht ganz unschuldig sein. Sie trugen dazu bei, dass oft Hessen mit dem Rhein-Main-Gebiet und Hessisch mit Südhessisch assoziiert und gleichgesetzt wurden – und noch werden.

Probenszene


Straßenfeger im Radio

Schon zu ihren Radiozeiten war „Die Familie Hesselbach“ ein echter Straßenfeger, wenn auch noch – anders als in ihrer späteren Fernsehzukunft – durch das Sendegebiet regional begrenzt. Die Episoden aus dem Alltag der hessischen Familie, die seit dem Serienstart im Herbst 1949 mindestens einmal monatlich (außer in der Sommerpause) auf dem Programm standen, erzielten Spitzen-Einschaltquoten von 75 % und mehr in Hessen. Bis zum Frühjahr 1953 liefen 47 Folgen der „Familie Hesselbach“ im Radio. Danach wollte sich der „Vater“ (im doppelten Sinne) in den Ruhestand verabschieden. Auf massiven Druck der Hörer wurde die Serie doch fortgesetzt, zunächst mit einer Staffel „Prokurist a. D. Hesselbach – Büro für Lebensberatung“ in zwölf Folgen 1953/54, dann mit der Anschlussserie „Hesselbach GmbH“ in 18 Folgen 1954-56. Mit dem „Konkurs“ der Firma am 11. März 1956 verabschiedeten sich die Hesselbachs nach insgesamt 77 Folgen endgültig von den Radiohörern.

Bis heute ist die Radioserie ein Hörgenuss. Als das Erfolgsgeheimnis der Hesselbachs wird immer wieder die Qualität der Dialoge in ihrer absurden Realitätsnähe angesehen, die durch die brillante Authentizität der Sprecher, ja selbst der kleinsten Stimmcharge unterstützt wird. Überraschenderweise erinnerten sich viele zeitgenössische Hörer, vor allem der jüngeren Generation, an eine ganz andere Faszination, die das Leben der Radiofamilie auf sie ausübte. Sie erzählten, wie sie als Kinder oder Jugendliche in der Nachkriegszeit voller Bewunderung und auch Neid vor dem Radio saßen – weil es den Hesselbachs so gut ging. Während sie selbst zu viert und mehr in einem einzigen Zimmer beengt hausen mussten, hatten die Hesselbachs eine eigene Vier-Zimmer-Wohnung, also eigentlich ein Zimmer für jedes der vier Familienmitglieder! Gerade in Frankfurt, wo die Hesselbachs der Radioserie offenbar lebten, war die Wohnungsnot nach den schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs noch bis in die Sechzigerjahre hinein eines der drängendsten Probleme.

Radiorealitäten

Den Hesselbachs geht es besser als vielen, wenn nicht gar den meisten deutschen Familien in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Die vierköpfige Familie lebt in einer größeren hessischen Stadt, die namentlich nicht genannt wird, aber leicht als Frankfurt erkennbar ist. Sie hat eine Vier-Zimmer-Wohnung (mit einem Elternschlafzimmer, einem Wohnzimmer, Annelieses Zimmer und Willis – wenn auch kleiner – Kammer) gemietet, die mit ihren Vorkriegsmöbeln eingerichtet ist. Dennoch bricht auch in dieses kleinbürgerliche Idyll immer wieder die Realität des Alltags in der unmittelbaren Nachkriegszeit herein, die für die Hörfunkfolgen der Hesselbachserie prägend ist. Schon in der allerersten Szene am Mittagstisch sind die schlechten Zeit in einer Diskussion um das Essen präsent: Es entfacht sich ein Streit um die Eier in der Grünen Soße, nach denen Willi und Babba „fischen“ – was aus heutiger Sicher eher harmlos komisch wirkt, damals aber den ganz handfesten Hintergrund hatte, dass Eier oder gar Fleisch aus Kostengründen nur relativ knapp und selten auf den Tisch kamen.

Auch das Glück der eigenen vier Wände können die Hesselbachs in Zeiten der Zwangsbewirtschaftung von Wohnraum nicht immer unangefochten genießen. So wird ihnen zu Weihnachten 1949 kurzfristig eine Vertriebenenfamilie einquartiert. Die Hesselbachs nehmen diesen Umstand schon wegen der damit verbundenen Ungelegenheiten zunächst sehr übel auf und kommentieren das Ereignis in einer ihrer üblichen Debatten mit den gängigen Vorurteilen, bis sie die einquartierte Familie mit zwei kleinen Kindern näher kennenlernen, angesichts von deren Not doch mitleidig gestimmt werden und helfend eingreifen. Diese Hesselbach-Episode ist jedoch mehr als ein Plädoyer für die Nächstenliebe und damit eine echte Weihnachtsgeschichte. Sie ist ein offener Appell für die Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen. Damit erfüllt sie den erzieherischen Anspruch der Alliierten an das Medium Radio in dem neu geschaffenen demokratischen Staat der Bundesrepublik Deutschland, der auch und gerade für Unterhaltungssendungen galt.

Offenbar hielten die Rundfunkverantwortlichen die Weihnachtssendungen für besonders geeignet, auf Versöhnungen aller Art hinzuwirken. In einer späteren Weihnachtsgeschichte der Hesselbachs löst ein „Weihnachtsgast“ aus Frankreich, gesprochen von dem damals schon beliebten Schauspieler und Moderator Hans-Joachim Kulenkampff, bei Hesselbachs die Auseinandersetzung mit der jüngsten Vergangenheit und die Versöhnung mit Frankreich aus (1951).


Die klassische Vaterfigur im Wandel

Ziemlich zeitgleich mit dem neuen Staat der Bundesrepublik Deutschland starteten die Hesselbachs in ihre Geschichte. Sie repräsentierten eine typisch (west)deutsche Kleinfamilie. Dank der wirtschaftlichen Position des Vaters, eines mittleren Angestellten, ist zunächst das kleinbürgerliche Milieu gewahrt. Der Babba ist anfangs noch ganz als traditioneller Familienpatriarch angelegt, dessen uneingeschränkte Autorität vor allem von Mamma den Kindern gegenüber vertreten wird. „Der Babba ist ein solider Mann“ (und immer vor zehn Uhr daheim), sagt Mamma in der allerersten Hörfolge, weshalb er niemals den Hausschlüssel brauche – was der Gepriesene dann höchstselbst konterkariert, indem er keinen Augenblick später in Hut und Mantel auftritt und den Hausschlüssel fordert. Überhaupt ist es oft Babba selbst, der durch sein teils kleinbürgerliches, teils stures Verhalten seine Vormachtstellung bei seiner Familie ebenso wie bei den Hörern ins Wanken bringt.

Im Regieraum beim Hessischen Rundfunk


Im Lauf der Serie öffnete sich der Vater zunehmend der Nachkriegswelt, deren Wandel er nun mit Neugier, Toleranz und Pragmatismus begegnete. Die humanistische Bildung, die er offenbar genossen hat, nützte ihm anfangs wenig: Auch wenn er nächtliches Hundegebell metrisch zu analysieren vermochte, so verhalf ihm das nicht zu äußerer und innerer Ruhe. Erst im Laufe der Serie entwickelte dieser Karl Hesselbach aufgrund seiner humanistischen Grundhaltung eine gewisse Souveränität. Allmählich wurde er zum Verfechter einer Alltagsphilosophie des gesunden Menschenverstands, der vielen seiner Zeitgenossen, seinem Publikum, aus dem Herzen sprach. Diese Entwicklung der Babba-Rolle schlug sich bereits in der Handlung der Hörfunkfolgen ganz direkt nieder, als die „Familie Hesselbach“ 1953 ihren Abschied nahm und Vater Hesselbach kurz darauf ein „Büro für Lebensberatung“ eröffnete. In der Fernsehserie hat der Vater das Kleinbürgerliche endgültig abgeschüttelt; nun war er Chef eines mittelständischen Druckereibetriebs und Verleger der regionalen Wochenzeitung „Weltschau am Sonntag“ und durfte als solcher frei über alle möglichen Fragen des Lebens monologisieren.

Probenszene


Dramaturgische Kniffe im Familienleben

Die beiden Hesselbach-Kinder, Tochter Anneliese und Sohn Willi, anfangs 20 und 17 Jahre alt, wurden im Laufe der Serie erwachsen. Anneliese, die als Büroangestellte in einem Modesalon arbeitet und dadurch zum Familieneinkommen beiträgt, fügt sich meist in die Rolle der braven Tochter und tritt, im Gegensatz zu ihrem eher „leichtsinnigen“ jüngeren Bruder, sehr „vernünftig“ auf. Gleich in der allerersten Folge muckt sie allerdings doch einmal auf, als Mamma sie abends nicht fortgehen lassen will: „Du warst erst vorig Woch im Kino!“ Die komische Übertreibung birgt auch hier ein Körnchen Wahrheit. Selbstverständlich waren bei Hesselbachs die gutbürgerlichen Gebote von Sitte und Anstand einzuhalten. Dementsprechend durften Jugendliche nicht so oft ausgehen, und wenn es ihnen einmal gestattet wurde, so mussten sie beizeiten wieder daheim sein, damit nicht der Eindruck entstünde, sie würden sich „herumtreiben“. Selbst wenn Anneliese schon 21 und damit nach damaligem Recht volljährig gewesen wäre, hätte sie wohl kaum mehr Freiheit genossen. Insbesondere junge Mädchen mussten schließlich auf ihren guten Ruf achten. Viele verlobten und heirateten auch deshalb so früh, um dadurch eine gewisse Unabhängigkeit (von den Eltern) zu erlangen.

Auch Hesselbachs Tochter verlobt sich schon in der 9. Radiofolge, was dem Autor Wolf Schmidt die Gelegenheit gab, die familiären Folgen des Frauenüberschusses in der Nachkriegszeit in Szene zu setzen. Allzu schnell durfte Anneliese ihren Hans jedoch nicht heiraten. Denn noch brauchte der Autor die Tochter als Figur in seinen Familiengeschichten. Deshalb wurde der Bräutigam erst einmal zu einem Auslandsaufenthalt nach Frankreich geschickt, wo er sich nicht nur beruflich bewähren, sondern auch finanziell verbessern sollte. Anneliese bleibt solange bei den Eltern wohnen und weiterhin berufstätig, um ebenfalls für ihren späteren Hausstand sparen zu können. Hansens Frankreichaufenthalt brachte zugleich Stoff für neue Geschichten, in denen es um Liebeskummer und Eifersucht geht.

Erst nach fast dreijähriger „Verlobungszeit“, in der 42. Folge vom 1. Februar 1953, heiratet Anneliese endlich ihren Hans. Die Eltern Hesselbach, die inzwischen nicht vom allgemeinen Wirtschaftswunder ausgeschlossen blieben, können sich nun zusammen mit dem jungen Ehepaar ein eigenes Häuschen leisten („Das Häuschen“, 46. Folge vom 26.4.1953). Als Anneliese schließlich Zwillinge erwartet, gibt Babba sogar seine geliebte Stellung als „Prokurist einer angesehenen Firma“ auf und lässt sich pensionieren, um sich künftig ganz seinem neuen „Beruf“ als Großvater widmen zu können („Der neue Beruf“, 47. Folge vom 10.5.1953). Damit, so wollte es der Autor Wolf Schmidt, sollte die Geschichte der Familie Hesselbach eigentlich enden. Die FAZ berichtete am 1. Mai 1953 über seine neuen Pläne: Im Herbst erscheint dann eine neue Sendung, von der bisher nur der Arbeitstitel ‚Die kleine Stadt’ zu erfahren gewesen ist. Ehrlich gesagt, weiß Wolf Schmidt selbst noch nicht, was er in der neuen Sendung im einzelnen produzieren will. Nur die große Linie liegt fest: Alltagsgeschichten im bekannten ‚Exporthessisch’, die in diskreter Form einen kleinen Schuß Moral enthalten.
Auf vielfachen Hörerwunsch griff Wolf Schmidt dann doch wieder auf die Hesselbachs zurück. Möglicherweise hat er einfach das Personal aus der alten in die bereits grob geplante neue Serie verpflanzt. Schon wenige Monate später, ab dem 25. Oktober 1953, ging es jedenfalls mit einer neuen Staffel weiter, die den Titel trug: „Prokurist a. D. Hesselbach – Büro für Lebensberatung“. Darin betätigt sich Babba, den sein neuer Beruf als Großvater doch nicht ausfüllte, als „Lebensberater“, der – ähnlich wie ein Briefkastenonkel in den Illustrierten – seinen Mitmenschen bei allen möglichen Problemen des alltäglichen Lebens (von Nachbarschaftsstreitigkeiten bis zu Ehekrächen) mit Rat und Tat zur Seite steht. Aber schon nach zwölf Folgen 1953/54 hatten sich die Stoffe dafür erschöpft.

Personalfragen

Sofie Engelke und Wolf Schmidt

Zur weiteren Fortsetzung der Serie in einer dritten Staffel musste der Serienschreiber Wolf Schmidt mehr als einen kühnen Griff tun. Zunächst sorgte er für neue Stoffe, indem er die „Hesselbach GmbH“ gründete und den Babba ins Berufsleben zurückschickte („Die neue Firma“, 60./1. Folge vom 28.11.1954). Dieser Schritt wurde den Hörern mit der Begründung „verkauft“, dass Babba eigentlich noch viel zu jung und zu fit fürs bloße Rentnerdasein sei, sich deshalb eine neue Aufgabe gesucht und eine eigene Firma (eine Verlagsdruckerei, die auch eine eigene Wochenzeitung herausgibt) erworben habe.

Um das richtige Personal für seine Firma zu kriegen, musste sich Schmidt aber noch viel mehr einfallen lassen. Zunächst musste er die Tochter Anneliese loswerden. Sie wird mit ihrer Familie einfach nach Frankreich geschickt, wo Hans seine Karriere als Ingenieur fortsetzt. Und dadurch wird es dem vitalen Babba natürlich noch langweiliger, weil er seinen „neuen Beruf“ als Großvater gar nicht mehr ausüben kann. Der eigentliche Grund für den Ausstieg der Tochter war aber ein ganz „serienpraktischer“: Die Sprecherin der Anneliese, die Schauspielerin Sofie Engelke, wurde für die Rolle der Firmenangestellten Frieda Lahrmann gebraucht, zumal nur ein eingeschränktes Kontingent an Sprechern, die des Hessischen mächtig waren, zur Verfügung stand.

Umso lieber wollte Schmidt den Sohn Willi zurückholen, da er als Juniorchef und Prokurist zahlreiche Handlungsmöglichkeiten mitbringen würde. Willi Hesselbach, der bei Serienbeginn noch als hessischer Halbstarker die „Maschinebauschul“ besucht hatte, war inzwischen mit seiner jungen Frau Angelika nach Stuttgart gezogen, um dort Karriere zu machen. Den Willi heim in die väterliche Firma zu locken, war für einen Serienprofi wie Wolf Schmidt kein Problem, zumal Willis Sprecher, Joost-Jürgen Siedhoff, gerne wieder zu den Hesselbachs kommen wollte. Doch für Willis Frau war kein Platz im Betrieb; ihre Sprecherin, die Schauspielerin Irene Marhold, wurde dringender für die Rolle der kleinen Angestellten Fräulein Pinella gebraucht.


Schmidt, Marhold, Engelke


Kurzerhand musste Willi sich scheiden lassen. Ohnehin hatte es in seiner Ehe schon länger gekriselt, was seinem Vater in der vorangegangenen Serienstaffel ausreichend Stoff zur Lebensberatung in der eigenen Familie geliefert hatte. Das Erstaunliche daran ist natürlich nicht, dass es die Ehescheidung auch in den prüden Fünfzigern schon gab, sondern dass die Ehescheidung in einer unterhaltenden Familienserie im Radio thematisiert wurde. Die Hörer mussten einfach schlucken, dass bei Hesselbachs nicht nur geheiratet, sondern auch geschieden wurde. Allerdings wäre es ein Unding gewesen, wenn Willi, was nach damaligem Recht noch möglich gewesen wäre, „schuldig“ geschieden worden wäre. Ausdrücklich gibt Willi selbst keinem der Beteiligten die Schuld („Wir haben eben viel zu jung geheirat!“), obwohl er – ganz großzügiger Verlierer – erwähnt, dass seine geschiedene Frau sich anderweitig verheiraten will. So kann er als strahlender hessischer Held in die Serie zurückkehren. Seine Beliebtheit bei den Hörern blieb ungebrochen; vielmehr werden vor allem manche Hörerinnen sogar Mitleid mit dem sympathischen Hesselbach jr. gehabt und ihm eine neue, bessere Liebesbeziehung von Herzen gegönnt haben.

Tatsächlich findet Willi in der neuen Firma bald die Richtige, seine Sekretärin Helga Schneider (Julia Costa), die er aber natürlich erst nach allerhand serientypischen Verwicklungen, wie sie zu jener Zeit wiederum nur ein unverheirateter Prokurist provozieren kann, „kriegt“. Nach zehn Folgen stieg Joost-Jürgen Siedhoff, wie später in der Fernsehfassung auch, aus der Firmengeschichte aus. Seinen Job als Prokurist überließ er einem Herrn Daisendorf, gesprochen von dem Schauspieler Otto Stern, der dann in der Fernsehfirma als Herr Zimmermann die Setzerei leitete.


Familienbild


Vom Radio ins Fernsehen

Am 11. März 1956 lief die 77. und letzte Folge der Hesselbachs im Radio. Damals war es nicht unüblich, erfolgserprobte Sendungen aus dem Hörfunk in das Fernsehen zu übernehmen. Unter dem Intendanten Eberhard Beckmann, der an der Gründung der ARD (1950) maßgeblich beteiligt war und die Entwicklung des Fernsehens in Deutschland entscheidend förderte, hatte sich auch der Hessische Rundfunk verstärkt diesem neuen Medium zugewandt. Am 7. November 1953, ein halbes Jahr nach dem Anschluss des hessischen Sendegebiets an das Gemeinschaftsprogramm der westdeutschen Rundfunkanstalten, bestritt der Frankfurter Sender sein erstes vollständiges Abendprogramm im Deutschen Fernsehen. Im Mittelpunkt des Abends stand das Städtequiz „Wer gegen wen“ mit Hans-Joachim Kulenkampff, das bereits aus dem Radio bekannt und beliebt war.

Den Sendeplatz der Familienserie im Fernsehen hielt seit 1954 jedoch die vom NWDR produzierte „Familie Schölermann“ besetzt. Da das Deutsche Fernsehen noch bestrebt war, jegliche „Wiederholung“ zu vermeiden, fanden die Hesselbachs erst ein paar Jahre später ihren Weg auf den Bildschirm, wo sie zunächst auch nicht als Familie, sondern als Firma auftreten durften. Im Fernsehen ging es im Januar 1960 also eigentlich mit dem Schluss der Radioserie los. Ansonsten hat es alles, was die Hesselbachs nun bundesweit zum Kult machte, schon vorher im Radio gegeben, den röhrenden Hirschen ebenso wie das Dreckrändche an Mammas Milchdippche.

Dr. phil. Sabine Hock arbeitet als freie Autorin und Journalistin.
www.sabinehock.de



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2013-03-28

Die Hesselbachs (Fernsehen)

Die Hesselbachs (Studio)

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Die Hesselbach-Episoden im Fernsehen



1. Staffel: Die Firma Hesselbach

»Alltagschronik einer kleinen Verlagsdruckerei irgendwo im Hessischen«

01. Das Dokument (Erstausstrahlung 22. Januar 1960 | 80% +4*) Vater Hesselbach ist Direktor einer Verlagsdruckerei und Herausgeber der "Weltschau am Sonntag". Das "Dokument" ist ein Druckauftrag über Reklamebroschüren, den Vater Hesselbach als einen großen geschäftlichen Erfolg betrachtet. Umso wütender ist der Herr Direktor, als das Schreiben, mit dem der Auftrag erteilt wurde, plötzlich spurlos verschwunden ist, gerade als er es für einen Kredit bei seiner Bank vorlegen will. Der Betrieb wird auf den Kopf gestellt, jeder Papierkorb durchwühlt, und selbst das hochnotpeinliche Verhör aller Angestellten fördert das verschwundene Dokument nicht zutage - bis schließlich Mutter Hesselbach die mysteriöse Angelegenheit sehr überraschend aufklären kann.
IMDb Besetzung/Crew

02. Das Techtelmechtel (5. Februar 1960 | 94% +4) Was eine junge Dame, die in einem Büro angestellt werden will, können muss, darüber wüsste Direktor Hesselbach viel zu sagen, wenn nicht gerade ein gewisses Fräulein Pinella dabei im Spiel wäre. Fräulein Pinella ist dem Herrn Direktor von Frau Hesselbach empfohlen worden, weil sie einer Kaffeekränzchen-Bekannten einen Gefallen tun will. Zuerst ist Direktor Hesselbach entrüstet über die Zumutung seiner besseren Hälfte, er ändert aber seine Meinung auf den ersten Blick, als Fräulein Pinella ins Chefzimmer hereinschneit. Sie kann weder Maschine schreiben noch stenografieren, auch hat sie keine Ahnung von Buchhaltung, besitzt dafür aber das gewisse Etwas, wogegen auch ein Direktor Hesselbach nicht gefeit ist. Selbstverständlich wird Fräulein Pinella angestellt, und damit beginnt ein Techtelmechtel, das den Herrn Direktor bei den Angestellten sonst so stört.
Mit Danielo Devaux als Vertreter Becker
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03. Der Kriminalfall (19. Februar 1960 | 86% +4) Große Aufregung in der Firma Hesselbach: der "Bleistiftklau" geht um. Direktor Hesselbach versucht den Fall selbst zu lösen. Auch Juniorchef Willi Hesselbach ist fest entschlossen, dem Langfinger in der Firma auf die Schliche zu kommen.
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04. Die Spezialistin (18. März 1960 | 90% +5) Eine junge Dame, Fräulein Müller, ist stille Teilhaberin an der Firma Hesselbach. Sie hat von Geschäften wenig Ahnung und kreuzt darum mit einer Beraterin, Fräulein Flockenbusch, im Betrieb auf. Jene Beraterin bringt es fertig, Direktor Hesselbach einen Aufsichtsrat in Gestalt seiner Frau und Fräulein Müller vor die Nase zu setzen und sich selbst als zweite Geschäftsführerin und "Spezialistin für Werbung und Betriebsrationalisierung" in die Firma einzusetzen. Nicht nur die Angestellten haben unter ihr zu leiden, sondern auch der Direktor persönlich. Nur - wie wird man diese Dame wieder los?
Mit Dorle Hintze als Spezialistin
und Inge Rassaerts als Frl. Müller
und Danielo Devaux als Vertreter Becker
IMDb Besetzung/Crew

05. Der große Kunde (11. April 1960 | 90% +5) Große Kunden muss man wie ein rohes Ei behandeln - das A und O im Geschäftsleben. Leider zeigt Direktor Hesselbachs großer Kunde, Herr Dengler vom "Warenhaus der großen Neuigkeiten", nicht nur alle Merkmale eines rohen Eis, sondern auch eines rohen Patrons, was wiederum dem Prokuristen Willi Hesselbach auf die Nerven geht. Vater und Sohn geraten sich über diesen merkwürdigen Kunden in die Haare. Willi ist drauf und dran, der Firma den Rücken zu kehren. Doch seine Geschäftspraktiken erweisen sich am Ende als erfolgreicher.
Mit Herbert Ebelt als Peters
Erstauftritt Ernstwalter Mitulski als grobschlächtiger Kaufhausbesitzer (ab Folge 43 in den letzten neun Folgen immer wieder Babbas Widersacher)
IMDb Besetzung/Crew

06. Sabotage (13. Mai 1960 | 81% +5) In der Firma Hesselbach geschehen merkwürdige Dinge, die den Verdacht der Sabotage aufkommen lassen.
Mit Inge Rassaerts als Frl. Müller
und Heinz Stöwer als Spaltnagel
IMDb Besetzung/Crew

07. Die Panne (10. Juni 1960 | 82% +4) Mutter Hesselbach hegt hochfliegende Pläne für ihren Gatten: Er soll Stadtrat werden. Vater Hesselbach ist wenig erbaut von dieser Idee. Aus einer Panne, in deren Hintergrund höchst dramatische Ereignisse stehen, versucht sich Direktor Hesselbach zu retten.
Mit Iska Geri als Frau Meyer
und Hans Schepior als Stadtrat Meyer
IMDb Besetzung/Crew

08. Der schwarze Freitag (15. Juli 1960 | 74% +5) Direktor Hesselbach soll eine Rede vor dem Zweckverband für Fremdenverkehrswerbung halten. Bei den turbulenten Vorbereitungen wird plötzlich ein Fleck auf dem schwarzen Anzug des Direktors entdeckt. Zunächst geht Fräulein Sauerberg ans Werk. Als sie keinen Erfolg hat, nimmt sich nach und nach der Rest der Belegschaft des Flecks an - mit wenig Erfolg. Die große Rede scheint in Gefahr. Derweil hat Willi ganz andere Sorgen: Aufgrund eines Missverständnisses glaubt er mal wieder, Helga sei ihm untreu geworden.
Erstauftritt Karl Brake als Krausgrill (in den späteren Folgen häufig als Sangesbruder und Funktionär)
und Heiz Erle als Feuerwehrkapellmeister
IMDb Besetzung/Crew

09. Das Gerücht vom Dienst (19. August 1960 | 76% +5) In der Firma Hesselbach grassieren Gerüchte. Schuld daran ist eine Betriebsprüfung, die Prokurist Willi Hesselbach verschleiern möchte, damit keine Gerüchte aufkommen. So wird Herr Koldenhoff "unauffällig" in die Firma eingeschleust. Willis Idee entpuppt sich allerdings als Bumerang. Die Gerüchte schwirren nur so durch die Gänge. Dabei erweist sich Willi als ein besonders interessantes Objekt, und seine frisch gebackene Verlobte muss einiges ausstehen, bis auch das letzte "Gerücht vom Dienst" platzt.
Mit Inge Rassaerts als Frl. Müller
und Karl Heinz Steinmayer als Koldenhoff
IMDb Besetzung/Crew

10. Die Gehaltserhöhung (23. September 1960 | 84% +5) In der Firma Hesselbach gibt es Unruhe. Eine Gehaltserhöhung soll durchgesetzt werden.
Mit Otti Ottmar als Evi
und Christa Rust als Frl. Mulz
und Helmi Schneider
Erstauftritt Doris Mack als Jutta Schäfer (danach in acht weiteren Folgen)
Letzer Auftritt von Joost Siedhoff (Ausscheiden nach 77 Hörfunksendungen, 4 Kinofilmen und 10 Fernsehfolgen)
IMDb Besetzung/Crew

11. Der Betriebsausflug (14. Oktober 1960 | 78% +6) Der Betriebsausflug ist eine alljährlich wiederkehrende Angelegenheit, der man höchst vorteilhafte Auswirkungen auf das Betriebsklima und ähnlich moderne Errungenschaften zuspricht. Nach einer kurzen Autobusfahrt landet die Belegschaft auf einem Ausflugsdampfer. Manch einer sieht dem Ausflug denn auch mit hochgespannten Erwartungen entgegen, die sich nicht immer zu erfüllen pflegen.
Erstauftritt Christina Monden als Inge Fröhlich (danach in vier weiteren Folgen)
und Willi Franke als Freudenthal
IMDb Besetzung/Crew

12. Ein Minister kommt (25. November 1960 | 66% +5) Der Bürgermeister teilt Direktor Hesselbach mit, dass der Minister den Betrieb besichtigen möchte. Die gesamte Belegschaft und die Familie Hesselbach geraten in Aufregung. Alle möchten sich möglichst gut präsentieren und putzen sich heraus; diverse Varianten für einen Imbiss werden besorgt, und es kommt zu den schönsten Missverständnissen.
Mit Willi Franke als Freudenthal
Erstauftritt Nora Bendig als Elke (danach in drei weiteren Folgen)
IMDb Besetzung/Crew

13. Ein gewisses Gewissen (23. Dezember 1960 | 76% +4) In der Firma Hesselbach passieren höchst aufregende Geschichten. Schuld daran sind gewisse Briefchen, die die Belegschaft, Herrn Direktor und Frau Gemahlin eingeschlossen, in größte Verwirrung stürzen. Alle drängen sich förmlich, ihr Gewissen zu erleichtern, auch wenn die Dinge, die darauf lasten, nicht gerade schrecklich sind.
IMDb Besetzung/Crew

14. Der Anbau (20. Januar 1961 | 85% +6) Eines Tages fällt Direktor Hesselbach mit großem Redeschwall ein alter Schulkamerad ins Haus. Wie es das Unglück will, hört der ungebetene Besucher, dass der Chef erwogen hat, einen Nachtwächter für die Firma einzustellen. Im Handumdrehen befördert er sich selbst zum Nachtwächter und zieht in den Anbau, aus reiner Freundschaft für Herrn Hesselbach, versteht sich. Der ist über diesen "Freundesdienst" alles andere als froh, und die gesamte Firma teilt seine Gefühle. Herr Laubinger legt aber auch das merkwürdigste Gebaren an den Tag.
Mit Hans Elwenspoek als Laubinger
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15. Mehr Frauen in die Politik!? (17. Februar 1961 | 78% +3) Politik ist nach wie vor eine Domäne der Männer. Vorschläge von Frauen werden vom starken Geschlecht gerne mit müdem Spott abgetan. Ausgerechnet in diese recht knifflige Streitfrage wird nun auch die Firma Hesselbach verwickelt. Anlass dazu geben zwei messerscharfe Artikel für und gegen den weiblichen Einzug in die politische Arena, die auf Direktor Hesselbachs Betreiben in der "Weltschau" erscheinen. Dieses Musterbeispiel eines wohlausgewogenen journalistischen Balance-Aktes zwischen den Meinungen der Leser hat katastrophale Folgen, nicht nur auf die Abonnentenzahl. Vor allem unter den Damen der Firma gibt es allerhand Aufruhr, bis Direktor Hesselbach in gewohnt überlegener Manier die schwierige Situation meistert.
IMDb Besetzung/Crew

16. Das Tüchelchen (17. März 1961 | 75% +4) Direktor Hesselbach hat für seine Angestellten eine Sprechstunde eingerichtet. Leider entwickelt sich dies für Direktor Hesselbach zu einem sehr persönlichen Problem, als Mutter Hesselbach in seinem "Bürojäckelsche" ein Spitzentuch findet, von dem er nicht weiß, wie es hineingekommen ist.
IMDb Besetzung/Crew

17. Der Familienbetrieb (14. April 1961 | 69% +6) Bei Hesselbachs herrscht Hochstimmung. Sohn Peter und Tochter Heidi kehren nach dreijähriger Internatszeit ins Elternhaus zurück. In der Firma nimmt man regen Anteil an diesem Ereignis, außerdem überraschen Peter und Heidi ihre Eltern mit der Absicht, in Vaters Druckerei mitzuarbeiten.
Erstauftritt Rosemarie Kirstein als Heidi (danach in 22 Folgen)
Erstauftritt Dieter Henkel als Peter (danach in 26 Folgen)
IMDb Besetzung/Crew

18. Das Sparschwein (17. Mai 1961 | 72% +5) Da es keine Kantine gibt, werden die Getränke vom Kaufmann besorgt und in ein Regal gestellt. Jeder kann sich selbst bedienen und steckt den Gegenwert in ein Sparschwein. Doch auf einmal stimmt die Kasse nicht mehr.
Mit Wolfgang Bieger als Gustav Kulau / Gerd von Rochwitz
und Uwe Dallmeier als Kriminalassistent Becker
IMDb Besetzung/Crew

19. Modernisierung (23. Juni 1961 | 68% +4) Herr Hesselbach hat ein gutes Geschäft abgeschlossen und ist daher in bester Stimmung. Daraufhin bestürmen ihn Firma und Familie mit vielen Wünschen, die er im Geschäft erfolgreich abwehren kann. Zu Hause aber ist er der Unterlegene. Die Wohnung wird modernisiert, und dies dauert nicht nur "ein paar Tage", sondern Wochen. Schließlich haben auch die technischen Neuerungen ihre Tücken.
Mit Herbert Pohle als Polizist
IMDb Besetzung/Crew

20. Das Gewitter (21. Juli 1961 | 72% +4) Wie in einem Backofen eingesperrt, bummelt die Belegschaft der Firma Hesselbach - mit Ausnahme von Prokurist Lindner - bei brütender Hitze dem Feierabend entgegen. Dieser korrigiert kühl, aber höflich zum x-ten Mal einen fehlerhaften Brief seiner neuen Sekretärin Heidi Hesselbach, die dies als Schikane empfindet. Gegen Dienstschluss holt Lehrbub Rudi eine Tischdecke aus der Kunststopferei ab und liefert sie auftragsgemäß bei Frau Hesselbach ab, nicht ahnend, dass sie Sprengstoff für einen verpatzten Familienabend enthält.
IMDb Besetzung/Crew

21. Geheimsachen (11. August 1961 | 76% +6) Bei der Firma Hesselbach wird getuschelt. Seitdem Heidi, die Tochter des Chefs, für den jungen Prokuristen Lindner als Sekretärin arbeitet, scheint sich zwischen den beiden etwas anzuspinnen. Auch Direktor Hesselbach macht sich plötzlich sehr rar in der Firma. Als sein Sohn der Sache auf den Grund zu kommen versucht und dem "Babba" heimlich folgt, stellt er fest, dass Hesselbach senior neuerdings anscheinend eine Schwäche für eine Tänzerin hat.
IMDb Besetzung/Crew

22. Das Dreckrändche' (15. September 1961 | 72% +3) Verlobungsfeier im Hause Hesselbach: Heidi und Fred geben sich die Ehre. Während bei der Feier keine rechte Stimmung aufkommen will, fühlt sich Frau Tritschel von den Reden des angesäuselten "Babba" Hesselbach beleidigt. Um die Situation zu retten, schenkt Mamma Hesselbach der Beleidigten eine große Portion Sahne in einem Milchtopf. Als das Schälchen am nächsten Tag mit einem Dreckrand zurückkommt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Erzürnt nennt Mutter Hesselbach Frau Tritschel eine Schlampe. Am Abend erhält sie dafür die Quittung: einen Strafantrag wegen Beleidigung. Nur mit dem Geschick eines mit allen Wassern gewaschenen Diplomaten gelingt es "Babba" Hesselbach, das Strafverfahren zu verhindern.
Mit Frieda Mecklenburg als Frau Tritschel
und Georg Lehn als Dr. Tritschel
IMDb Besetzung/Crew

23. Der röhrende Hirsch (13. Oktober 1961 | 69% +3) Schon immer wollte "Babba" Hesselbach die scheußliche Bronzeplastik von einem Hirsch loswerden, doch die "Mamma" hat dies erfolgreich verhindert. Kurz entschlossen verehrt Herr Hesselbach das Kunstwerk einer Nichte als Geschenk. In einem Trödelladen entdeckt die "Mamma" eine ähnliche Plastik, die zu einem hohen Preis angeboten wird. Nun setzt sie alles daran, das "wertvolle Familienstück" wieder zurückzubekommen.
Mit Gudrun Gewecke als Erna
und Heinrich Hub als Antiquitätenhändler
Die Erna-Monologe (»Mein Erwin is ewe so werdschaftlisch«)
IMDb Besetzung/Crew

24. Das Zimmer (17. November 1961 | 76% +3) Direktor Hesselbach hat Pläne für den Aufkauf einer Firma und lässt zur Kalkulation Überstunden arbeiten. Mamma Hesselbach ist damit gar nicht einverstanden, und sieht die Familie in Gefahr.
Mit Erwin Scherschel als Polizist
IMDb Besetzung/Crew



2. Staffel: Die Familie Hesselbach

»Eine hessische Alltagschronik der hauptsächlichsten Nebensächlichkeiten«

25. Simulanten (Erstausstrahlung 15. Dezember 1961 | 70% +3) Eines der besten Mittel, sich in Familienstreitigkeiten durchzusetzen, sind bekanntlich vorgetäuschte Herzanfälle, die sich bis zu Ohnmachten steigern lassen. Auch Mutter Hesselbach wendet das wirksame Verfahren neuerdings erfolgreich an. Die ganze Familie nimmt sich ihre Leiden sehr zu Herzen, denn alle haben gehört, dass man mit Herzgeschichten nicht vorsichtig genug sein kann. Natürlich gibt es auch Herzattacken, die sich ganz anders äußern. Sie stellen sich vor allem in jungen Jahren mit großer Heftigkeit ein. Ihre Symptome reichen von schwermütigen Blicken bis zu wahren Elegien in Versen und in Prosa. Solch eine Herzaffäre hat Peter Hesselbach zu durchleiden, und er stürzt damit die ganze Familie in äußerste Verwirrung. Es geht herzbeklemmend dramatisch zu, besonders die Frau Mama steht große Herzensängste um ihren Sprössling aus.
Mit Christl Erber als Monika König
und Detlof Krüger als Arzt
IMDb Besetzung/Crew

26. Die Erbschaft (12. Januar 1962 | 83% +4) Ein trauriger Anlass gibt Gelegenheit, mit der nahen und fernen Verwandtschaft der Familie Hesselbach Bekanntschaft zu schließen. Onkel Eduard, ein sehr vermögender alter, etwas schrulliger Kommerzienrat, ist gestorben. Man wartet gespannt auf die Testamentseröffnung. Nur Vater Hesselbach bleibt gelassen, denn er hat zu Lebzeiten des Verblichenen nichts von ihm gewollt und rechnet auch jetzt mit nichts.
Mit Franz Schneider als Erbonkel Eduard (nur Stimme)
und Carl Luley als Onkel Franz
und Hertha Genzmer als Martha
und Karl Heinz Meuser als Hans
und Ruth Siegmayer als Irene
und Ekkehard Fritsch als Erich
sowie Lotte Barthel als Haushälterin
und Kurt Apitius als Notar
Erstauftritt Karl Heinz Meuser als Ernst (danach in zwei weiteren Folgen, sowie in Folge 49 als Page)
IMDb Besetzung/Crew

27. Telefonitis (16. Februar 1962 | 78% +4) Ein beunruhigendes Anwachsen der Telefonkosten in seiner Firma veranlasst Direktor Hesselbach, der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei stellt sich heraus, dass Fräulein Lohmeiner in ihrer Wohnung seit Jahren über einen Dienstapparat verfügt, den sie und andere Leute aus dem Hause ausschließlich für private Zwecke nutzen. Schon will Direktor Hesselbach empört aus der Haut fahren, als sie ihn an eine frühere Anordnung erinnert, die ihr diese Benutzung ausdrücklich zugestand. Trotzdem macht Direktor Hesselbach seine Entscheidung von damals rückgängig. Die Folge ist, dass die Nachbarschaft, die bisher bei Fräulein Lohmeier telefonieren konnte, nun bei den Hesselbachs vorspricht. Zu keiner Tageszeit ist die Familie mehr vor der nachbarlichen "Telefonitis" sicher. Als man ihn aber auch in der Nacht aus dem Schlaf klingelt, platzt ihm endgültig der Kragen. Doch damit nimmt das Unglück erst recht seinen Lauf.
Mit Christl Erber als Monika König
und Herbert Pohle als Polizist
IMDb Besetzung/Crew

28. Die Festaufführung (16. März 1962 | 73% +4) Vater Hesselbach übernimmt die Inszenierung einer Festaufführung im Sinne der städtischen Kulturpflege. Doch der geplagte Regisseur muss bald feststellen, dass der Umgang mit frisch gebackenen Laienschauspielern nicht einfach ist, schon gar nicht, wenn es sich um Mitglieder seiner Familie handelt...
Mit Iska Geri als Frau Dr. Meyer
und Karl Brake als Herr Krausgrill
und Karl-Heinz Peters als Rektor Diefenbach
IMDb Besetzung/Crew

29. Allergia maritalis (13. April 1962 | 72% +4) Buchhalter Münzenberger ist in die Jahre gekommen und entdeckt über Nacht, dass seine bessere Hälfte sein Seelenleben äußerst strapaziert. 31 Ehejahre hat er zu dieser Erkenntnis gebraucht; um so gründlicher will er die Konsequenz ziehen. Er hat es satt, von seiner zärtlich besorgten Frau ständig mit Wärmflasche und Salbeitee traktiert zu werden. Für Vater Hesselbach ist das ein ziemlich klarer Fall von Eheallergie. Sein Rezept ist höchst einfach: Man muss den armen geplagten Patienten sofort aus der Reichweite seines Ehegespons schaffen. Da sich eine günstige Gelegenheit bietet, schließt sich der Herr Direktor der Kur seines Buchhalters gleich an. Beide stürzen sich erwartungsfroh in das Frankfurter Nachtleben. Aber die Heilung von den Kümmernissen des Ehelebens verläuft entschieden anders, als sie sich das vorgestellt haben.
Mit Flory Jacobi als Frau Münzenberger
IMDb Besetzung/Crew

30. Die Hochzeit (11. Mai 1962 | 78% +5) Heidi Hesselbach und Prokurist Fred Lindner stehen auf dem Sprung ins Eheglück. Doch eine Stunde, bevor es zum Standesamt gehen soll, verschwindet der Bräutigam nach einem ausgewachsenen (Vor-)Ehekrach spurlos. Die Braut denkt unter Tränen nicht mehr daran, ihn zu heiraten. Unterdessen versucht der Rest der Familie, die dramatischen Ereignisse vor den geladenen Gästen zu vertuschen.
Mit Christl Pfeil als Anneliese Schubert
und Jochen Hanke als Michael Schubert
und Jürgen Hanke als Kläuschen Schubert
und Anna Teluren als Frau Lindner, 'Tutti'
und Carl Luley als Onkel Franz
und Karl Heinz Meuser als Hans
und Heinz Erle als Feuerwehrkapellmeister
und Karin Reschke als Jungfer
IMDb Besetzung/Crew

31. Der Dieb (22. Juni 1962 | 76% +2) Heidi und ihr frisch angetrauter Ehemann haben sich eine eigene Wohnung genommen. Beim Umzug verschwinden vierhundert Mark.
Mit Horst Breitenfeld als Schlosser
IMDb Besetzung/Crew

32. Die Party (13. Juli 1962 | 73% +4) Direktor Hesselbach und seine Frau sind zur Geburtstagsfeier des Stadtoberhauptes eingeladen. Sohn Peter benutzt diese Gelegenheit, um mit seinen Freunden eine Party zu feiern. In kürzester Zeit ist Heidis ehemaliges Mädchenzimmer in eine zünftige "Tanzhöhle" verwandelt. Doch unerwartet kehrt Herr Hesselbach noch einmal zurück, und die Ereignisse nehmen ihren Lauf.
Mit Toni Mag als Günter Hagenbuch
und Liselotte Quilling als Elisabeth Liebenau
und Karl Brake als Herr Krausgrill
und P. Walter Jacob als Herr Liebenau
und Iska Geri als Frau Dr. Meyer
und Rolf Becker als Dieter
IMDb Besetzung/Crew

33. Der Urlaub (10. August 1962 | 78% +4) Die Firma Hesselbach macht Betriebsferien. Auf Wunsch der Mama fährt die Familie nach Cannes in Urlaub. Kaum dort angekommen, erwartet sie die erste Überraschung, denn die Zimmer sind irrtümlich erst für später reserviert worden. Schließlich landen die Hesselbachs in einem kleinen Nest in Savoyen. Dort regnet es allerdings in Strömen, was die Urlaubsstimmung nicht gerade hebt. Außerdem treffen sie dort auf alte Bekannte.
Mit Marianne Lutz-Pastré als Nicole Lebrouille (als Marianne Lutz)
und Flory Jacobi als Frau Münzenberger
und Charles Hickman als Amerikaner - Reporter New York Times
IMDb Besetzung/Crew

34. Das Jubiläum (21. September 1962 | 74% +4) Familie Hesselbach ist zum 35. Hochzeitstag von Mutters Bruder Heinrich eingeladen. An der Festtafel findet Vater Hesselbach Gelegenheit, sein außerordentliches Rednertalent zu beweisen. Sohn Peter hält mit seinem jugendlichen Charme nicht hinter dem Berg und findet seine Cousine Lilo ganz sympathisch. Damit rufen beide beträchtliche Aufregungen hervor.
Kommentar: Die von Onkel Heinrich und Babba gehaltenen Reden gehören zu den grandiosen Satiren auf das Redenhalten. Onkel Heinrichs wiederholter Ausspruch "Ich bin kein Redner" wurde zum geflügelten Wort. Siehe auch Sammlung mit Wolf Schmidts besten Rede-Satiren
Mit Karl Rühl als Onkel Heinrich
und Traute Großgarten als Tante Luise
und Ursula Zimmermann als Lilo
IMDb Besetzung/Crew

35. Fernmassage (19. Oktober 1962 | 79% +3) In der Firma Hesselbach zeigt man plötzlich ein ungewöhnliches Interessen an einem neuen Gymnastik- und Massageinstitut. Mutter Hesselbach beispielsweise hält es nicht für ausgeschlossen, dass gewisse Fettpölsterchen ihr Eheglück bedrohen. Vater Hesselbach wiederum muss sich sagen lassen, dass mit seinen zwanzig Pfund Übergwicht gesundheitlich nicht zu spaßen ist. Geradezu magnetisch angezogen von den Möglichkeiten der Massage wird jedoch Schwiegertochter Helga. Sie hat mit ihrem Willi reichlich Liebeskummer; der junge Ehemann soll nämlich drüben in Amerika einem anderen Mädchen allzu schöne Augen machen. Zum Glück entdeckt Helga ein außergewöhnlich wirksames Rezept dagegen.
Mit Richard Haller als Herr Pollenried
und Annelise Benz als Brigitte
und Eva-Maria Werth als Frl. Ulla Castell
IMDb Besetzung/Crew

36. Der Wahrsager (16. November 1962 | 72% +4) Vater Hesselbach hält von der Astrologie gar nichts, er buchstabiert Horoskop sozusagen wie Hokuspokus. Umso mehr ist seine Frau daran interessiert, über ihr künftiges Schicksal immer im Bilde zu sein. Darum lässt sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, von einem Wahrsager entsprechend informiert zu werden - hat sie doch nachts von einem schwarzen Pferd geträumt, und diesen Traum will Mutter Hesselbach beileibe nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der Gang zum Wahrsager stürzt nicht nur die abergläubische Mutter Hesselbach in tiefe Verzweiflung, er versetzt die ganze Familie und noch einige andere Leute in helle Aufregung...
Mit Annelise Benz als Brigitte
und Karl Heinz Meuser als Ernst
IMDb Besetzung/Crew

37. Der Kinderwagen (14. Dezember 1962 | 80% +5) Der langersehnte Nachwuchs bei Heidi und ihrem Mann sorgt für Freude. Babba Hesselbach allerdings ist entsetzt darüber, wie unverantwortlich mit dem Kind umgegangen seiner Meinung nach wird.
Mit Anna Teluren als 'Tutti' Lindner (als Annelise Teluren)
und Herbert Pohle als Polizist
sowie Brigitte Harneit, Rolf Kästner, Joachim Schweighöfer
IMDb Besetzung/Crew

38. Die Erpressung (11. Januar 1963 | 81% +4) Direktor Hesselbach ist nach einem erfolgreichen Messebesuch in bester Laune. Im Hause Hesselbach herrscht eitel Wonne, bis jene merkwürdige blonde Dame auftaucht. Sie erinnert den Herrn Direktor an einen Abend in der Bar, und zwar deutlicher, als ihm lieb sein kann; von dieser Begegnung während seines Messebesuches existieren nämlich bedenkliche Fotos. Die blonde Dame ist in Tränen aufgelöst. Sie sieht sich in höchster Gefahr, es sei denn, Vater Hesselbach könne rasch 50.000 Mark auftreiben für den Kerl, der sie heimlich tückisch erpresst. Schließlich müsste der Direktor ja auch daran interessiert sein, dass die kompromittierenden Fotos nicht in falsche Hände kommen. Vater Hesselbach fühlt sich daraufhin nicht recht wohl in seiner Haut. Er legt sich erst einmal ins Bett und dann einen gewissen Plan zurecht.
Mit Christiane Maybach als Jenny Ems
und Walter Morbitzer als Kommissar / 'Dr. Schuss'
und Georg Lobewein als Polizist
IMDb Besetzung/Crew

39. Die Rücksichten (15. Februar 1963 | 79% +2) In der Familie Hesselbach braut sich ein Gewitter zusammen. Fräulein Sauerberg und Schwiegertochter Helga sind entschlossen, ihre Dienste für die Firma aufzukündigen. Fräulein Sauerberg möchte aus wohlerwogenen Gründen eine Stellung als Sekretärin in einem Ehevermittlungsinstitut annehmen, Helga Hesselbach dagegen auf das Angebot einer amerikanischen Dienststelle eingehen, das ihr als Dolmetscherin ein besonders hohes Gehalt verspricht. Beiden gemeinsam ist außerdem der Wunsch, den ewigen Rücksichten auf Familie und Betrieb zu entfliehen. Beides, Familie und Betrieb, scheinen ob dieser Kündigungen auseinander- bzw. zusammenzubrechen. Das Gewitter entlädt sich schließlich mit lautem Getöse und dauert bis zum Kostümball von Papa Hesselbachs Gesangsverein an. Erst auf diesem Ball der "Harmonie" kehrt auch die Harmonie in die Familie wieder ein.
IMDb Besetzung/Crew

40. Die Ehemaligen (15. März 1963 | 74% +2) An Schulbänken haften nicht nur Tintenklekse, sondern auch Erinnerungen. Schon aus diesem Grunde sind Klassentreffen beliebt. Auch Mutter Hesselbach zeigt sich daher recht angetan von der Idee, dass alle ehemaligen Schülerinnen ihrer Klasse wieder einmal zusammenkommen sollen. Leider ist auch eine gewisse Heidi Dudenrod darunter. Sie hat Karriere gemacht als international bekannte Fotografin, sogar die Kinder der englischen Königin und von US-Präsident John F. Kennedy durfte sie aufnehmen. Das stört Mutter Hesselbach allerdings weniger als die Tatsache, dass Heidi Dudenrod seinerzeit sehr verliebt in Vater Hesselbach war. Der behauptet zwar, diese Jugendepisode habe für ihn gar nichts bedeutet, aber man erzählt sich da heute noch so allerlei. Mutter Hesselbach sieht dem Treffen der Ehemaligen daher mit gemischten Gefühlen entgegen, und auch der Herr Direktor fühlt sich nicht besonders wohl in seiner Haut.
Mit Liselotte Quilling als Elisabeth Liebenau
und Otti Ottmar als Hildegard Schmalfeld
und Helene Klostermann als Heidi Dudenrod
und Karl Brake als Herr Krausgrill
und Traute Großgarten als Tante Luise
und Günter Dybus als Heidi Dudenrods Sohn und Sekretär
und Erwin Scherschel als Hotelbesitzer
IMDb Besetzung/Crew

41. Der Kongress von Tokio (24. April 1963 | 80% +5) Babba Hesselbachs neue Leidenschaft ist die Patience, ein Kartenspiel, über das er sich auch in seiner Zeitung positiv äußert. Als er dann zu einem Patience-Weltkongress nach Tokio eingeladen wird, ist die Freude riesig. Doch Hesselbachs Freunde von vom Gesangsverein „Harmonie“ wollen damit ihren Sangesbruder in den April schicken.
Mit Harald Schäfer als Berthold
IMDb Besetzung/Crew

42. Wertsachen (29. Mai 1963 | 84% +2) Bei der Firma Hesselbach herrscht Abschiedsstimmung. Der Herr Direktor zieht sich in den Ruhestand zurück, und mit ihm geht so mancher Mitarbeiter ins Privatleben, angefangen von Fräulein Sauerberg bis zu Chefredakteur Betzdorf. Für Vater Hesselbach ist das natürlich kein Grund, die Hände in den Schoß zu leben. Er engagiert sich in Sachen Kommunalpolitik. Schuld daran ist ein Bombenkrater aus dem Krieg, den die ganze Nachbarschaft als Abfallgrube mit übelriechenden Folgen benutzt. Vater Hesselbach bemüht sich entschieden um Reinigung der Atmosphäre, er gründet einen Verband der Gestankgeschädigten. Weil man für derart eifrige staatsbürgerliche Bemühungen auch Geld braucht, bringt er es sogar übers Herz, Wertsachen seiner Frau zu versetzen. Zu seinem Erstaunen hält man ihn bald für ein kommunalpolitisches Genie, obwohl es gar nicht sein Verdienst ist, dass das Loch des Anstoßes von der Bildfläche verschwindet.
Mit Hannelore Wahl als Frl. Schaaf
und Elisabeth Wiedemann als Frl. Nettelbeck
und P. Walter Jacob als Herr Liebenau
und Grete Binter als Frau Braun
und Max Noack als Dezernent
und Harald Schäfer als Regisseur des Fernsehinterviews
IMDb Besetzung/Crew



3. Staffel: Herr Hesselbach und ...

»Die Familie Hesselbach kann ihr Ruhestandsdasein nicht länger fortsetzen.
Ernste kommunalpolitische Ereignisse fordern Rechenschaft«

43. Herr Hesselbach und der Film (19. Oktober 1966 | 67% -2) Vater Hesselbach hat seine Firma verkauft und sich ins Privatleben zurückgezogen. Die wohlverdiente Ruhe in seinem neu erbauten Haus behagt ihm jedoch wenig. Der Ehrgeiz seiner besseren Hälfte ist daran nicht ganz unschuldig; Mutter Hesselbach möchte ihren Mann zu gern als Stadtrat der kleinen Stadt Steintal sehen. Ihr Wunsch erfüllt sich schneller, als das Vater Hesselbach lieb ist: Ehe er sich versieht, sitzt er im Sonderausschuss des Stadtrats, dem stets die unangenehmen Dinge zugeschoben werden. Die erste Aufgabe des frisch gebackenen Stadtrats Hesselbach: Er soll die Produktion eines Werbefilms über Steintal überwachen.Vater erlebt dabei sein blaues Wunder.
Mit Marlene Rahn als Katti Kallenborn
und Wolfgang Amerbacher als Regisseur R. Kötzing
und Reno Nonsens als Pförtner
und Dieter Moebius als Kameramann
IMDb Besetzung/Crew

44. Herr Hesselbach und der Feind (23. November 1966 | 52% +-0) Ein geheimnisvoller Unbekannter lässt Vater Hesselbach aus der Sitzung des Stadtrates herausholen und beschuldigt ihn, bei Dreharbeiten in Forst 68 militärische Geheimnisse ausspioniert zu haben. Dort hat Vater Hesselbach in seiner Rolle als Filmproduzent Aufnahmen vom Steintaler Panorama machen lassen. Auf einer Ausschusssitzung stellt sich heraus, dass besagter Forst früher von der Wehrmacht gepachtet war und später an die Bundeswehr überging. Leider muss Vater Hesselbach feststellen, dass die neue Sekretärin des Bürgermeisters mit den entsprechenden Geheimakten sehr unvorsichtig umgeht. Außerdem versucht sie offenbar, ihren Chef zu umgarnen. Das und gewisse andere Indizien legen den Verdacht nahe, hier könnte Spionage getrieben werden. Stadtrat Hesselbach und seine Kollegen beschließen, den Dingen auf den Grund zu gehen.
Mit Marianne Borck als Juliane Reiner
und Rudolf Krieg als Hauptmann Stroitz
und Kurt Schönewolf als Erster Chef von Juliane Reiner
IMDb Besetzung/Crew

45. Herr Hesselbach und das Mündel (29. Dezember 1966 | 67% +2) Steintals Stadtväter sind in Bedrängnis. Ein reicher Bürger hat die Gemeinde als Erben einer beträchtlichen Hinterlassenschaft eingesetzt. Allerdings ist die Erbschaft mit einer Auflage verbunden: Ein Stadtrat muss zum Vormund seiner einzigen Tochter eingesetzt werden. Besagte junge Dame heißt Biggi, ist knapp 16 Jahre alt und hat es faustdick hinter den Ohren. Sämtliche Stadträte wehren sich mit Händen und Füßen gegen die Zumutung, künftig Biggis Erziehung zu übernehmen. Am Ende bleibt die Sache wieder einmal an Vater Hesselbach hängen. Der ahnt dunkel, was ihm damit aufgehalst wurde, aber seine schlimmsten Erwartungen werden eher noch übertroffen. Dieses Mündel ist wirklich eine Strafe, allerdings eine recht hübsche.
Mit Witta Pohl als Brigitte 'Biggy' Hoxhohl, siehe Kuriosa
und Claus Ringer als Klaus Mossbauer
und Ilona Grübel als Claudi, Biggys Freundin
IMDb Besetzung/Crew

46. Der Graf von Hesselbach (25. Januar 1967 | 41% +1) Vater Hesselbach traut seinen Augen nicht. Da schreibt ihm ein gewisser Baron von Rantrop-Roxow, er habe ihm eine persönliche Botschaft von einer Durchlaucht zu überbringen. Nicht genug damit, der Baron wartet zugleich mit einer sensationellen Eröffnung auf: Herr Hesselbach soll selbst zur Aristokratie gehören. Bald darauf schneit der Baron den Hesselbachs ins Haus. Der Empfang ist kühl, Karl Hesselbach pocht entschieden auf seine bürgerliche Abstammung. Sein Besucher lässt sich davon nicht irritieren - im Gegenteil, er erläutert ausführlich, warum dem Herrn Stadtrat seine Adelswürde bis heute verborgen geblieben ist. Ein Gelübde aus der Zeit der Französischen Revolution soll der Grund dafür sein. Vater Hesselbach bleibt misstrauisch, seine bessere Hälfte dagegen ist entzückt: Sie fühlt sich der gräflichen Rolle durchaus gewachsen.
Mit Gisela Uhlen als Frau Baron von Rantrup
und Götz von Langheim als Baron von Rantrup
und Heinz Erle als Feuerwehrkapellmeister
IMDb Besetzung/Crew

47. Herr Hesselbach und die Kunst (22. Februar 1967 | 48% -2) Vater Hesselbach hat sich mal wieder den Musen verschrieben. Seine bessere Hälfte hat nichts dagegen - im Gegenteil, sie erhofft sich eine Hauptrolle bei der ersten Theateraufführung des neu gegründeten Steintaler Kunstvereins. Auch andere Talente laufen Stadtrat Hesselbach als neuem Vorkämpfer für das örtliche Kulturleben das Haus ein. Ihre Ansichten über Kunst gehen allerdings weit auseinander, immerhin brennt man vor Tatendrang. Man wählt "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller. Das Stück scheint Steintals prominenten Kunstjüngern für ihr erstes öffentliches Auftreten vor den Mitbürgern geradezu auf den Leib geschrieben zu sein. Da gibt es so herrliche Schurkenrollen, und auch die Damen können sich sehen lassen.
Mit Sabine Eggerth als Ulla Fromm
und Heinz-Werner Kraehkamp als Thomas Faulstroh
und Ralph Persson als Michael 'Mic' Redlitz
und Iska Geri als Frau Dr. Meyer
IMDb Besetzung/Crew

48. Herr Hesselbach und das Juwel (22. März 1967 | 59% +-0) Enkeltochter Karin soll bei den Großeltern über ihren Liebeskummer hinwegkommen. Bei einem Kaffeekränzchen intressiert sie sich für den Brillantanhänger der Frau Plischke. Sie darf ihn anprobieren, doch als das Schmuckstück verschwindet, ist die Aufregung ist groß.
Mit Liselotte Quilling Frau Prokurist Petersen
und Astrid Frank als Karin
IMDb Besetzung/Crew

49. Herr Hesselbach und der Windhund (19. April 1967 | 29% +3) Vater Hesselbach hat einen jungen Mann von einer Reise mitgebracht. Der charmante "Windhund" Niebüll ist aber ein seltsamer Gast, der auch noch mit einer Schusswaffe herumfuchtelt. Die entpuppt sich dann als Feuerzeug, doch Babbas Skepsis ist geweckt.
Gudrun Mebs als Rosi Klotz
und Ado Riegler als Herr Klotz
und Anna Teluren als Frl. Pippert
und Hans Clarin als Herr Niebüll (Windhund)
und Karl Heinz Meuser als Hotelpage
IMDb Besetzung/Crew

50. Herr Hesselbach und das Festival (17. Mai 1967 | 49% -1) Große Ereignisse werfen in Steintal ihre Schatten voraus. Die kleine Stadt erwartet Gäste aus halb Europa: Sie veranstaltet ihr erstes internationales Festival zur Pflege der Folklore. Stadtrat Hesselbach sieht dem Völkertreffen mit gemischten Gefühlen entgegen. Schließlich ist er Polizeidezernent, und die Ordnungshüter haben an solchen Tagen doppelt Verantwortung. Die Steintaler Polizei ist schon für normale Zeiten personell zu schwach besetzt. Zu allem Überfluss setzen die Damen der Steintaler Prominenz ein wildes Gerücht in die Welt. Sie haben einen Hellseher konsultiert, der mit dunklen Andeutungen verkündet, er sehe eine Gefahr heraufziehen. Vater Hesselbach hält als aufgeklärter Kommunalpolitiker natürlich nichts von Kaffeesatzpropheten, aber das Gerücht kommt ihm nicht ungelegen.
Mit Ralph Clemente als Jacky Wilson (als Ralph René Clemente)
und Felicitas Ferber als Denise LeFur
IMDb Besetzung/Crew

51. Herr Hesselbach und der Ball (7. Juni 1967 | 52% +-0) Herr Hesselbach hat es satt, sich als Polizeidezernent herumzuärgern. und tritt zurück. Ausgerechnet Stadtrat Dengler, den Herr Hesselbach nicht leiden kann, wird sein Nachfolger. Dengler stört es allerdings nicht, dass ihm Herr Hesselbach nun die kalte Schulter zeigt. Er lädt ihn und Frau Hesselbach sogar als Ehrengäste zum Jubiläumsball seines Kaufhauses ein.
Mit Astrid Frank als Karin Schubert
und Jochen Hanke als Michael Schubert
und Jürgen Hanke als Alex Schubert
und Christl Pfeil als Anneliese Schubert
und Gunter Schrenk als Rolf Dengler
und Grete Binter als Frau Dr. Moosbauer
und Peter Böhlke als Bürgermeister Sulzmann
und Liselotte Quilling als Frau Prokurist Petersen
und Herbert Pohle als Polizist
sowie Helmi Schneider
IMDb Besetzung/Crew


* Der Prozentsatz ist die Sehbeteiligung, die nachfolgende Ziffer der sog. Urteils-Index. Diese Daten wurden durch den Regisseur Harald Schäfer festgehalten. Eine Beschreibung hierüber siehe Der Hessische Dauerbrenner - Einschaltquoten und Urteilsindex der Hesselbachs im Fernsehen.



Die Darsteller

Untenstehend sind alle uns bekannten 148 Darsteller der Hesselbach-Fernsehserien aufgeführt. In Klammern steht die Nummer der Episode, eine K-Nummer steht für einen Kinofilm (K1 = Kinofilm 1), eine H-Nummer für Hesselbach-Hörspiel. Die Linkbuttons führen zu verschiedenen weiteren Informationsangeboten. Für Mitteilungen bezüglich fehlender oder fehlerhafter Angaben an webmaster@babbahesselbach.de sind wir dankbar.

DarstellernameBesetzung (Episode)
Allard, KlausPartygast (32)Szenenfoto
Allerson, AlexanderMaler Georg Zorn (21)Szenenfoto
Altmann, ErnstHotelportier in Cannes (33)Szenenfoto
Amerbacher, WolfgangRegisseur Kötzing (43)Szenenfoto
Apitius, KurtNotar (26)Szenenfoto
Barthel, LotteHaushälterin Bauer (26)Szenenfoto
Bethke, KurtFotograf (22)...Szenenfoto
Becker, RolfPartygast Dieter (31)Szenenfoto
Bendig, NoraLehrmädchen Elke (12, 14, 16, 17)Szenenfoto
Benz, AnnelieseBrigitte (35, 36)Szenenfoto
Bettin, LiselotteFrau Becker (36, 42)Szenenfoto
Bieger, WolfgangHeiratsschwindler Gustav Kulau alias von Rochwitz (18)Szenenfoto
Binter, GreteBraun (42), Moosbauer (48, 50, 51)Szenenfoto
Biondino, WilliBürgermeister Hagenbuch (32, 39, 40, 41)Szenenfoto
Böckel, AlfredZweiter Chef (44)Szenenfoto
Böhlke, PeterBürgermeister Sulzmann (43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51)Szenenfoto
Borck, MarianneJuliane Reiner (44)Szenenfoto
Brake, KarlKrausgrill (08, 28, 32, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51)Szenenfoto
Breitenfeld, HorstSchlosser (31)Szenenfoto
Caroll, NikiChorleiter Pinsler (28, 39, 41)Szenenfoto
Christ, LieselMamma (01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51)Liesel Christ
Clarin, HansNiebüll (Windhund) (49)Szenenfoto
Clemente, RalphJacky Wilson (50)Szenenfoto
Cossaeus, SophieFräulein Lohmeier (01, 02, 03, 04, 06, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 24, 25, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45)Szenenfoto
Dallmeier, UwePolizist Becker (18), Stadtrat Detlef Petersen (43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51)Szenenfoto
Dankus, ChrisAndré Lebrouille (33)Szenenfoto
Devaux, DanieloVertreter Becker (02, 04)Szenenfoto
Draeger, JürgenGünther Sohms (48)Szenenfoto
Dybus, GünterDudenrod junior (40)Szenenfoto
Ebbecke, BertholdOberkellner (49)Szenenfoto
Ebelt, HerbertProkurist Peters (05)Szenenfoto
Eggerth, SabineUlla Fromm (47)Szenenfoto
Elwenspoek, HansErwin Laubinger (14)Szenenfoto
Engel-Denis, JoachimFred Lindner (01, 02, 03, 04, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42)Szenenfoto
Engelke, SofieFrieda Lah(r)mann (01, 02, 03, 04, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 14, 16, 17, 18, K1 - K4 (Waltraud), H2 - H77 (Anneliese)Szenenfoto
Erber, ChristlMonika König (24, 25, 27, 28, 29)Szenenfoto
Erle, HeinzFeuerwehrkapellmeister (08, 30, 46)Szenenfoto
Ferber, FelicitasDenise LeFur (50)Szenenfoto
Frank, AstridKarin Schubert (48, 51)Szenenfoto
Franke, WilliFreudenthal (11, 12)Szenenfoto
Fritsch, EkkehardErich (26)Szenenfoto
Genzmer, HerthaMartha (26, 30)Szenenfoto
Geri, IskaStadtrat Dr. Meyers Frau (07, 28, 32, 47)Szenenfoto
Gewecke, GudrunErna, verlobt mit Erwin, der "so werdschaftlisch" ist (23); außerdem Mitwirkung auf einer SchallplatteSzenenfoto
Großgarten, TrauteTante Luise (34, 40)Szenenfoto
Grübel, IlonaClaudi (45)Szenenfoto
Haller, RichardPollenried (35)Szenenfoto
Hancke, EdithTrudi Plischke (43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51)Szenenfoto
Hanke, JochenMichael (30, 51)Szenenfoto
Hanke, JürgenKläuschen (30, 51)Szenenfoto
Harneit, BrigitteKinderwagenverkäuferin (37)Szenenfoto
Henkel, DieterSohn Peter (17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42)Szenenfoto
Heyden, Bogislav von Redakteur Hans-Ulrich Betzdorf (01, 02, 03, 04, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 22, 36, 41, 42)Szenenfoto
Hickman, CharlesAmerikaner (33)Szenenfoto
Hintze, DorleSpezialistin Agathe Flockenbusch (04)Szenenfoto
Horstmann, Hans-MaltePartygast (32)Szenenfoto
Hospach, ViktorWaldmüller (27, 42) Arbeiter (50)Szenenfoto
Hub, HeinrichAntiquitätenhändler (23)Szenenfoto
Jacob, Paul WalterLiebenau (32, 42)Szenenfoto
Jacobi, FloryMünzenbergers Frau (29, 33, 48)Szenenfoto
Jaenicke, KäteFräulein Sauerberg (01, 02, 03)Szenenfoto
Kamp, PeterPartygast (32)Szenenfoto
Kästner, RolfPolizist (37)Szenenfoto
Kirstein, RosemarieTochter Heidi (17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 33, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42)Szenenfoto
Klostermann, HeleneStarfotografin Heidi Dudenrod (40)Szenenfoto
Knott, ElseFrau Flischmann (18, 42), Mamma (K1 - K4), Erna (Hörspiel-Hesselbach 32 "Der röhrende Hirsch") Szenenfoto
Knur, OttoHandwerker (19)Szenenfoto
Köllner, UrsulaSekretärin Else Sauerberg (04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 24, 29, 30, 33, 35, 39, 42)Szenenfoto
Kraehkamp, Heinz WernerThomas Faulstroh (47)Szenenfoto
Kraus, SeppHerbert Strohschneider (34)Szenenfoto
Krieg, RudolfHauptmann Stroitz (44)Szenenfoto
Krüger, DetlofArzt (25)Szenenfoto
Kuschy, KarinIngrid Küster (Heidi-Freundin) (19, 20, 22, 23, 24)Szenenfoto
Langheim, Götz vonHeiratsschwindler Knell alias "von Rantrupp" (46)Szenenfoto
Lehn, GeorgDr. Tritschel (22)Szenenfoto
Lobewein, GeorgKriminalpolizist (38)Szenenfoto
Loeb, VerenaPartygast (32)Szenenfoto
Luley, CarlOnkel Franz (26, 30)Szenenfoto
Lutz, MarianneNicole Lebrouille (33)Szenenfoto
Mack, DorisSekretärin Jutta Schäfer (10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18)Szenenfoto
Mag, ToniGünter Hagenbuch (32)Szenenfoto
Maybach, ChristianeJenny Ems (38)Szenenfoto
Mebs, GudrunRosi Klotz (49)Szenenfoto
Mecklenburg, FriedaFrau Dr. Tritschel (22, 27)Szenenfoto
Meuser, Karl HeinzErnst (26, 30, 36), Hotelpage (49)Szenenfoto
Mitulski, ErnstwalterDengler, Kaufhausbesitzer (05, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51)Szenenfoto
Möbius, DieterKameramann (43)Szenenfoto
Monden, ChristinaInge Fröhlich (11, 12, 13, 14, 15)Szenenfoto
Morbitzer, WalterPolizeikommissar Schuss (38)Szenenfoto
Nippen, WernerAbschirmdienstler (44)Szenenfoto
Neuner, HelgaHelga Schneider (01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42)Szenenfoto
Noack, MaxDezernent (42)Szenenfoto
Nonsens, RenoPförtner (43, 44, 45, 46, 47, 49, 50)Szenenfoto
Oberst, UrsulaPartygast (32)Szenenfoto
Ottmar, OttiEvi Schallhorn(10), Hildegard Schmalfeld (40)Szenenfoto
Persson, RalphMichael "Mic" Redlitz (47)Szenenfoto
Peters, Karl HeinzRektor Diefenbach (28)Szenenfoto
Pfeil, ChristlAnneliese (30, 48, 51)Szenenfoto
Pielbusch, HeinzApothekenkunde (36)Szenenfoto
Pohl, WittaBiggy Hoxhohl (45)Szenenfoto
Pohle, HerbertPolizist (19, 27, 37, 50, 51)Szenenfoto
Quilling, LieselotteElisabeth Liebenau (32, 40), Frau Petersen (48)Szenenfoto
Rahn, MarleneKatti Kallenborn (43)Szenenfoto
Rassaerts, IngeIrene Müller (Firmenerbin) (04, 06, 09)Szenenfoto
Reichardt, GabyEmmy Puchel (01, 02, 03, 04, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 16, 17, 18)Szenenfoto
Reinheimer, HennyFräulein Kiefer (27)Szenenfoto
Reschke, KarinJungfer (30), Elke Liebenau (32)Szenenfoto
Rewendt, HansPortier (40)Szenenfoto
Riegler, AdoHotelier Klotz (49)Szenenfoto
Ringer, ClausKlaus Moosbauer (45)Szenenfoto
Rödelheimer NeunerGesangsverein (28, 41)Szenenfoto
Rühl, KarlOnkel Heinrich ("kein Redner") (34, 40)Szenenfoto
Rust, ChristaFrl. Mulz (10)Szenenfoto
Schäfer, HaraldBerthold Pinsler (41), Regisseur (42)Szenenfoto
Schäffer, ManfredHotelier Lebrouille (33)Szenenfoto
Schepior, HansStadtrat Dr. Meyer (07, 28, 32, 47)Szenenfoto
Scherschel, ErwinPolizist (24), Hotelbesitzer (40)Szenenfoto
Schilling, KarlheinzKommissar (50)Szenenfoto
Schindler, SybillePinella (02, 03, 04, 08, 09, 11, 13, 16, 19, 20, 21, 22, 24, 27, 30, 31, 32, 33, 35, 37, 39, 40, 42, 46, K2, K5)Szenenfoto
Schmidt, PaulaHochzeitsgast (30)Szenenfoto
Schmidt, WilhelmLoy (04, 06, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 16, 17, 18, 20, 27, 35, 37, 41, 42)Szenenfoto
Schmidt, WolfBabba (01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, K1 - K5, H1 - H77)Szenenfoto
Schmitz, PeterEndenich (27, 49)Szenenfoto
Schneider, FranzEduard Hesselbach (26), Wohnungsamtbeamter (K1), Herr Müller (K2, K3), Münzenberger (Hörfunk)Szenenfoto
Schneider, Helmi (Helmy)div. Nebenrollen; Fräulein Esswein, Kellnerin, Telefonistin (10, 27, 37, 46, 47, 48, 51)Szenenfoto
Schönewolf, KurtErster Chef (44)Szenenfoto
Schrenk, GunterRolf Dengler (51)Szenenfoto
Schwanda, DieterRudi Krausgrill (Lehrbub) (01, 02, 03, 04, 05, 06, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 20, 21, 22, 24, 29, 30, 38, 39, 42)Szenenfoto
Schweighöfer, Joachimdiv. Nebenrollen (19, 37, 43)Szenenfoto
Siedhoff, JoostWilli (01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, K1 - K4, H1 - H77)Szenenfoto
Siegmayer, RuthIrene (26)Szenenfoto
Steinmayer, Karl Heinz Koldenhoff (9)Szenenfoto
Stern, OttoZimmermann, Setzereichef und Gewerkschafter (02, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 17)Szenenfoto
Stöwer, HeinzSpaltnagel (06), Aufnahmeleiter Krähenstein (17)Szenenfoto
Strassner, FritzMoosbauer (43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51)Szenenfoto
Strecker, MaxBuchhalter Münzenberger (01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 21, 22, 23, 24, 27, 28, 29, 33, 37, 38, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51)Szenenfoto
Teluren, Anna (Anneliese)"Tutti" Lindner (30, 37), Pippert (49)Szenenfoto
Uhlen, GiselaBetrügerin Marion Brennike (46)Szenenfoto
Ullerich, AlmuthIlse Otto (27)Szenenfoto
Vetsch, AlmaRegieassistentin (43)Szenenfoto
Wageck, JosefHausmeister Ballmann (01, 02, 03, 04, 06, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 16, 17, 18)Szenenfoto
Wahl, HanneloreSchaaf (42)Szenenfoto
Weinlein, KarlHotelier Noll (43, 44, 45)Szenenfoto
Werth, Eva-MariaUlla Castell (35)Szenenfoto
Wiedemann, ElisabethNettelbeck (42)Szenenfoto
Wöhr, LiaPutzfrau Siebenhals (01, 02, 03, 04, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 31, 32, 33, 34, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, K1-K5)Lia Wöhr
Zehlen, EgonApotheker (36)Szenenfoto
Zimmermann, UrsulaLilo (34, 41)Szenenfoto


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